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Schokolade zum Weltfrauentag?!

Am 8. März ist der 111. Internationale Frauentag – ein Datum, an dem weltweit auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht wird. Historisches, Wissenswertes und Überlegenswertes zu diesem wichtigen Datum.

Der 8. März ist ein Tag, an dem bei einer Vielzahl von Veranstaltungen auf die in vielen Teilen der Welt immer noch stark benachteiligte Situation der Frauen hingewiesen wird.
 

Der erste Tag der Frauen
 

Eingeführt wurde er vor über 100 Jahren: Der erste Tag der Frauen wurde am 19. März 1911 von Clara Zetkin ausgerufen. Die deutsche Frauenrechtlerin kämpfte vor allem für das Wahlrecht für Frauen, die damals in nahezu keinem Land der Welt wählen durften. 

Acht Jahre später, 1919, wurde das Wahlrecht für Frauen tatsächlich eingeführt. Der Frauentag etablierte sich. 1921 wurde er auf den 8. März umgelegt. 1933 jedoch wurde er vom nationalsozialistischen Regime wieder verboten. Erst Ende der 1960er Jahre rückte der „Feministische Kampftag“ durch das Wiederaufkommen der Frauenbewegung erneut in den Fokus.

 

Kurzhaarfrisur, Bikini, Autofahren ohne männliche Zustimmung…  
 

Die Geschichte des Kampfes um die weibliche Ermächtigung ist eine, die viele (oft symbolische) Etappen und auch herbe Rückschläge kennt. In den Zwanzigern waren es etwa die Kurzhaarfrisuren, mit denen weibliche Köpfe auch modisch in den Widerstand gingen. Überhaupt waren und sind Fashion und Popkultur oft Projektionsfläche des Kampfes um Gleichberechtigung. Marlene Dietrich und ihre Hosenanzüge, die Erfindung des Bikini 1946, Miniröcke und verbrannte BHs in den 60ern oder der Megaerfolg der Serie „Sex and the City“ in den 90ern sind nur einige dieser Meilensteine.


 

Doch auch politisch hat die Frauenbewegung nach und nach Änderungen erkämpft. So trat etwa 1958 das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft, dessen größte Errungenschaft es jedoch war, dass Frauen nun ohne die Genehmigung ihres Mannes Auto fahren durften 😉.

Größere Meilensteine waren da schon die Berechtigung als Frau ein eigenes Bankkonto zu eröffnen (1962), die Abschaffung der „Hausfrauenehe“ (1977), die Einrichtung des ersten Bundesfrauenministeriums (1986) oder die Berufung der ersten Ministerpräsidentin Heide Simonis (1993). Auch juristisch werden Frauen (erst!) seit den späten 90ern stärker geschützt – unter anderem vor Übergriffen durch den eigenen Mann.

 

Das neue Jahrtausend: Immer noch viel zu tun…
 

Elterngeld und Frauenquote, die Reform des Sexualstrafrechts und die erste Bundeskanzlerin: Auch wenn in Sachen Gleichberechtigung viel erreicht wurde, es gibt immer noch viel zu tun. Das hat die Pandemie überdeutlich gemacht (Stichwort #CoronaEltern), das zeigt die hohe Gefahr von Altersarmut für Frauen, das zeigt der Blick in die restliche Welt – und letztlich oft auch der auf die ganz reale Rollenverteilung.

 

Schokolade zum Weltfrauentag?
 

Warum eigentlich nicht? Denn bei allem, was noch zu tun ist: Auch Gesten haben ihre Wirkung und Veränderung findet oft im Kleinen statt. Ein solidarisches „Ich bin an deiner Seite“, eine süße Stärkung für eine persönliche Heldin oder auch ein „Schatz, lass uns in der Hausarbeit 50:50 machen“ wären doch Ansätze. Und diese Botschaften transportiert Schokolade doch ganz gut – vor allem, wenn sie wohlgewählt und von bester Qualität ist. Was meint ihr?