
31. Juli 2026 Lesedauer: 3 Minuten Confiserie-Stories
Peru: wo Schokolade ihren Ursprung hat
Bereits im vergangenen Jahr begleiteten uns zwei Kolleginnen aus der Produktion auf ihrer Reise nach Peru. Diesmal blickt unser Vertriebsleiter Alexander auf den Ursprung des Kakaos – mit neuen Begegnungen, spannenden Einblicken und einem noch tieferen Verständnis für die Menschen und die Herkunft unserer JAKAO-Schokoladen.In diesem Beitrag:

Der Ursprung jeder Tafel Schokolade
Wo beginnt eigentlich eine Tafel Schokolade? Nicht in der Manufaktur. Sondern dort, wo Kakaobäume wachsen und Menschen mit viel Erfahrung und Leidenschaft den Grundstein für außergewöhnliche Schokolade legen.
Gemeinsam mit Original Beans machte sich unser Vertriebsleiter Alexander auf den Weg nach Peru – eines der faszinierendsten Ursprungsländer des Kakaos. Ziel der Reise war es, den Weg der Kakaobohne bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen, Kakaobauern kennenzulernen und die Menschen zu treffen, die mit ihrer täglichen Arbeit die Grundlage für hochwertige Bean-to-Bar-Schokolade schaffen.
Peru ist ein Land voller Gegensätze. Von der trockenen Pazifikküste über die mächtigen Anden bis hinein in den tropischen Amazonas erstrecken sich Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Genau diese Vielfalt prägt auch den Kakao, der hier wächst.
Für uns ist der Ursprung weit mehr als ein Ort auf der Landkarte. Er erzählt die Geschichte jeder einzelnen Bohne – von den Menschen, die sie anbauen, den Böden, auf denen sie wächst, und den Traditionen, die über Generationen weitergegeben wurden.
In den folgenden Abschnitten nehmen wir Sie mit auf diese besondere Reise.
Von den Kakaowäldern Nordperus über Kooperativen und historische Anbaugebiete
bis hin zur größten Kakaomesse des Landes erleben wir, warum Bean to Bar weit mehr bedeutet
als die Herstellung von Schokolade.
Von den Kakaowäldern Nordperus über Kooperativen und historische Anbaugebiete
bis hin zur größten Kakaomesse des Landes erleben wir, warum Bean to Bar weit mehr bedeutet
als die Herstellung von Schokolade.
Ankommen in Peru
Die Reise beginnt dort, wo Peru seine ganze Vielfalt zeigt. Nach einem langen Flug führte der erste Weg von Lima weiter nach Chachapoyas – einer kleinen Stadt auf über 2.300 Metern Höhe, eingebettet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Amazonasgebiet.Schon die ersten Eindrücke zeigen, wie vielfältig dieses Land ist. Auf den Märkten stapeln sich tropische Früchte, unzählige Kartoffelsorten, verschiedene Maissorten, Kaffee, Kakao, Gewürze und noch so vieles mehr. Kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants prägen das Stadtbild von Chachapoyas und geben einen ersten Einblick in den Alltag der Menschen.
Hier traf sich die Reisegruppe von Original Beans: Eigentümer von kleinen Manufakturen, Bean-to-Bar-Hersteller sowie Schokoladenexperten aus verschiedenen Ländern – alle mit dem gleichen Ziel, den Ursprung des Kakaos besser zu verstehen. Diese Reise sollte nicht nur neue Eindrücke vermitteln, sondern vor allem Begegnungen schaffen – mit den Menschen, die den Kakao anbauen, pflegen und jeden Tag dafür sorgen, dass aus einer Frucht etwas ganz Besonderes entstehen kann.
Mitten im Kakaowald
Wie viel Arbeit steckt eigentlich in einer einzigen Kakaobohne? Die Antwort darauf zeigte sich mitten in den Kakaowäldern Nordperus. Zwischen alten Kakaobäumen, von denen einige bereits seit über 300 Jahren wachsen, wurde deutlich, wie viel Wissen und Erfahrung notwendig sind, um diese besonderen Pflanzen über Generationen hinweg zu erhalten. Durch sorgfältiges Pfropfen, regelmäßigen Rückschnitt und intensive Pflege können viele dieser alten Bäume auch heute noch hochwertige Früchte tragen.Eigentlich wollte die Gruppe an diesem Tag bei der Ernte auf einer Kakaofarm mithelfen. Doch in der Nacht zuvor war die gesamte Ernte gestohlen worden. Die betroffene Kooperative unterstützt ihre Mitglieder in solchen Fällen mit Ausgleichszahlungen und zeigt damit, wie wichtig Gemeinschaft für die Kakaobauern ist.
Auf einer benachbarten Farm durfte schließlich doch noch mit angepackt werden. Bei rund 35 Grad, hoher Luftfeuchtigkeit und steilem Gelände wurde schnell klar, wie anspruchsvoll die Kakaoernte wirklich ist. Reife Früchte müssen erkannt, vorsichtig vom Baum geerntet, geöffnet und anschließend die Kakaobohne mit Pulpe entfernt werden – Handarbeit, die viel Kraft und Erfahrung verlangt. Wer einmal selbst mitgearbeitet hat, betrachtet eine Tafel Schokolade mit ganz anderen Augen.
Wussten Sie schon?
Frisch geerntete Kakaobohnen schmecken noch gar nicht nach Schokolade.Erst durch die Fermentation entwickeln sich die feinen Aromen, die später den Charakter jeder Schokolade bestimmen.
Zeit, Erfahrung und Sorgfalt sind dabei entscheidend.




Sortenvielfalt bewahren
Kakaosorte ist nicht gleich Kakaosorte.Unterschiedliche Herkünfte, Böden und klimatische Bedingungen prägen den Geschmack der Bohnen.
Durch Sortenerhaltung und gezielte Veredelung bleibt diese Vielfalt auch für kommende Generationen erhalten.

Wo Qualität entsteht
Die Reise führte Alexander nicht nur auf Kakaofarmen, sondern auch zu den Orten, an denen die Bohnen weiterverarbeitet werden. Bei einem Besuch des Ankaufszentrum der Kooperative CEPROAA wurde deutlich, wie viel Know-how und Sorgfalt hinter hochwertigem Kakao steckt. Hier werden die frisch geernteten Kakaobohnen angenommen, gewogen, fermentiert, getrocknet und anschließend sorgfältig verlesen. Jeder einzelne Arbeitsschritt entscheidet darüber, welche Qualität die Bohnen später erreichen.Doch die Kooperative leistet weit mehr als die Verarbeitung der Ernte. Sie unterstützt die Kakaobauern mit einer eigenen Baumschule, in der junge Kakaopflanzen, Schattenbäume sowie Obst- und Edelholzbäume herangezogen und später günstig erworben werden können. Außerdem wird vor Ort Bio-Dünger hergestellt. Natürliche Prozesse und nachhaltige Methoden helfen dabei, die Pflanzen zu stärken und die Böden langfristig gesund zu halten.
Auch selbst mit anzupacken gehörte an diesem Tag dazu. Beim Wenden der fermentierenden Kakaobohnen und der Trocknung wurde schnell klar, wie viel Erfahrung notwendig ist, damit aus der Ernte später außergewöhnliche Schokolade entstehen kann. Besonders beeindruckend war der Zusammenhalt. Die Kooperative begleitet die Kakaobauern weit über die Ernte hinaus und schafft gemeinsam mit ihnen die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft des Kakaoanbaus.
Die Vielfalt des Kakaos
Die Reise führte weiter nach Jaén – einer Stadt im warmen Norden Perus. Ganz in der Nähe befindet sich die historische Ausgrabungsstätte Monte Grande. Hier fanden Archäologen rund 6.500 Jahre alte Hinweise auf die Nutzung von Kakao. Ein besonderer Ort, der zeigt, wie lange Kakao die Menschen bereits begleitet.Auf dem weiteren Weg standen Besuche bei Kleinbauerngenossenschaften und die Besichtigung der Kakaowälder auf dem Programm. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig Kakao sein kann. Unterschiedliche Kakaosorten, verschiedene Böden und klimatische Bedingungen verleihen jeder Herkunft ihren ganz eigenen Charakter.
Ein weiterer spannender Einblick war der Besuch eines Sortenerhaltungsgartens. Hier erfuhren wir mehr über die unterschiedlichen Kakaosorten, ihre Eigenschaften und ihre Ansprüche. Durch Pfropfen und die Aufzucht junger Pflanzen wird wertvolles genetisches Material erhalten und die Sortenvielfalt für kommende Generationen bewahrt gesichert – ein wichtiger Beitrag für die Zukunft des Kakaos.
Diese Station der Reise machte einmal mehr deutlich: Hochwertige Schokolade beginnt lange bevor die Bohnen eine Manufaktur erreichen. Sie beginnt mit der Vielfalt der Natur und mit den Menschen, die dieses wertvolle Wissen und die Vielfalt des Kakaos jeden Tag bewahren.




Begegnungen, die bleiben
Zum Abschluss führte der Weg zurück nach Lima zum Salón del Cacao y Chocolate im Congress Centre.
Hier treffen sich Kakaobauern, Kooperativen, Schokoladenhersteller und Fachleute aus ganz Peru,
um sich auszutauschen und die Vielfalt des peruanischen Kakaos zu präsentieren.
Bei Verkostungen wurden die unterschiedlichen Geschmacksprofile von Blanco de Piura, Chuncho, Madre de Dios,
Amelonado, Criollo und Nacional erlebbar. Ein besonderer Moment war das Wiedersehen mit Rosario Laura.
Von ihr stammen die Kakaobohnen der Sorte VRAE 99, die wir für unsere Peru-Schokolade verwenden.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem noch tieferen Verständnis für den Ursprung des Kakaos kehrte Alexander zurück.
Diese Reise hat einmal mehr gezeigt, dass außergewöhnliche Schokolade lange vor der Verarbeitung in
unserer Manufaktur beginnt – bei den Menschen, die den Kakao mit großer Sorgfalt anbauen, pflegen und weiterverarbeiten.
Das Erlebte begleitet uns jeden Tag bei unserer Arbeit.
Es erinnert uns daran, wie viel Engagement, Wissen und Handarbeit in jeder einzelnen Kakaobohne steckt
und damit auch in jeder Tafel JAKAO.
Hier treffen sich Kakaobauern, Kooperativen, Schokoladenhersteller und Fachleute aus ganz Peru,
um sich auszutauschen und die Vielfalt des peruanischen Kakaos zu präsentieren.
Bei Verkostungen wurden die unterschiedlichen Geschmacksprofile von Blanco de Piura, Chuncho, Madre de Dios,
Amelonado, Criollo und Nacional erlebbar. Ein besonderer Moment war das Wiedersehen mit Rosario Laura.
Von ihr stammen die Kakaobohnen der Sorte VRAE 99, die wir für unsere Peru-Schokolade verwenden.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem noch tieferen Verständnis für den Ursprung des Kakaos kehrte Alexander zurück.
Diese Reise hat einmal mehr gezeigt, dass außergewöhnliche Schokolade lange vor der Verarbeitung in
unserer Manufaktur beginnt – bei den Menschen, die den Kakao mit großer Sorgfalt anbauen, pflegen und weiterverarbeiten.
Das Erlebte begleitet uns jeden Tag bei unserer Arbeit.
Es erinnert uns daran, wie viel Engagement, Wissen und Handarbeit in jeder einzelnen Kakaobohne steckt
und damit auch in jeder Tafel JAKAO.
Jede Bohne hat ihren Ursprung. Jede Tafel ihre Geschichte.
JAKAO – Schokolade mit Herkunft
Die Reise nach Peru hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng außergewöhnlicher Geschmack mit dem Ursprung des Kakaos verbunden ist. Genau dieses Verständnis prägt auch unsere JAKAO-Schokoladen. Gemeinsam mit unserem Partner Original Beans setzen wir auf sorgfältig ausgewählte Kakaobohnen, transparente Lieferketten und den direkten Bezug zur Herkunft.
Jede Tafel JAKAO erzählt ihre eigene Geschichte – von den Menschen, die den Kakao anbauen, über die traditionelle Verarbeitung vor Ort bis hin zur Veredelung in unserer Fischbachsmühle. So entsteht Schokolade, die nicht nur durch ihren Geschmack überzeugt, sondern auch durch ihre Herkunft und die Wertschätzung für jede einzelne Bohne.

